Inhalt und Ziele

Für die zentralen Zukunftsthemen der Automobilindustrie, Digitalisierung und Elektromobilität sowie Energie- und Ressourceneffizienz ist Leichtbau einer der wesentlichen Befähiger zukünftiger Fahrzeugkonzepte. Der LeichtbauCampus ermöglicht in einem neuartigen Kooperationsmodell die Erforschung und Entwicklung neuer und innovativer Leichtbaukonzepte für die kommenden Fahrzeuggenerationen. An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie ist hier eine einmalige Infrastruktur entstanden, mit der Ideen zu Innovationen werden, die sich in nachhaltigen Fortschritten in der Mobilität niederschlagen. Unter der Führung des Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) der TU Braunschweig gehen starke Beteiligte aus der Wissenschaft, wie die Fraunhofer-Gesellschaft, in einem neuen Modell der öffentlich-privaten Partnerschaft eine Symbiose mit den beteiligten industriellen Partnern ein, die als Technologieführer in ihrem jeweiligen Segment etabliert sind. In dieser Einrichtung können komplexe und vielschichtige Forschungsfelder mit hohem Forschungsrisiko und besonderem Potenzial für Sprunginnovationen bearbeitet werden. Der Schwerpunkt der technologischen Aktivitäten liegt auf der simultanen Material- und Produktionstechnikentwicklung in Multi-Material Systemen für hybriden Leichtbau. Dazu wird in der Forschungsfabrik die gesamte Wertschöpfungskette für hybride Bauteile abgebildet; von der konzeptionellen Auslegung über die Entwicklung von Kohlenstofffasern und der Textilherstellung sowie den hybriden Fertigungsprozessen einschließlich des Recyclings. Die Open Hybrid LabFactory wird im Rahmen der Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Zudem fördern die Industriepartner, das Land Niedersachsen mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie dem Ministerium für Wirtschaft und Verkehr und die Stadt Wolfsburg den LeichtbauCampus.