Institut für Konstruktionstechnik (IK)

Jedes technische System muss einer Vielfalt physikalischer, menschlicher, wirtschaftlicher und normativer Anforderungen genügen.

Ziel der Forschung am IK ist es, Vorgehensweisen, Methoden und Hilfsmittel für die Entwicklung moderner Produkte bereitzustellen, die diesen vielfältigen Anforderungen gerecht werden. Das IK kann bei dieser Aufgabe auf eine mehr als fünfzigjährige Forschungskompetenz zurückblicken.
Um den Prozess von der Idee zum Produkt bestmöglich zu unterstützen, entwickeln wir aufgabenspezifische Vorgehensweisen, Methoden und rechnergestützte Hilfsmittel. Hierbei reicht die Bandbreite von der Entwicklung grundlagenorientierter Ansätze bis zur Überführung von Methoden in die industrielle Praxis.

Forschungsschwerpunkte und Anknüpfung an die OHLF

Mit einer Arbeitsgruppe „Leichtbau und hybride Bauweisen“ erforscht das IK den Konstruktionsprozess des hybriden Leichtbaus in der automobilen Großserie. Die Konzeptentwicklung verschiedener Bauweisen ist ein entscheidender Baustein, um Anwendungsbeispiele und Potenziale zu identifizieren sowie neuartige Entwicklungen zu erproben. Dabei wird die gesamte Produktgestaltung infrage gestellt und überdacht, um neue Denkansätze in der Produktentwicklung zu etablieren und innovative Lösungen zu generieren. Weiterhin wird die Charakterisierung hybrider Bauweisen und additiver Fertigung zur frühzeitigen Identifikation wesentlicher Produktmerkmale vorangetrieben, um beispielsweise frühzeitig Kosten und Gewicht abschätzen und diese mit konventionellen Bauweisen vergleichen zu können.

Wissenschaftliche Zielsetzung der Forschungsarbeiten

Damit der Konstrukteur in Zukunft komplexe Produkte effizienter entwickeln kann, wird der gesamte Entwicklungsprozess betrachtet. Daraus können Methoden abgeleitet werden, um ein systematisches und effektives Entwickeln zu fördern. Wissensbasiertes Konstruieren unterstützt den Konstrukteur bei seinen Tätigkeiten, beispielsweise durch Kataloge mit Gestaltungsprinzipien und Konstruktionsempfehlungen sowie Algorithmen zur Modellerzeugung. Optimierungswerkzeuge sollen eine fundierte Bauteilgestaltung bereits in frühen Entwicklungsphasen ermöglichen.

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