Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF)

Die Forschungsschwerpunkte des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF) liegen in den Bereichen Fertigungstechnologien und Prozessautomatisierung sowie Nachhaltige Produktion und Life Cycle Engineering. Derzeit sind ca. 60 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen öffentlich geförderten und industriefinanzierten Forschungsprojekten am Institut beschäftigt. Das IWF verfügt im Technikum am Standort in  Braunschweig über eine Vielzahl moderner Werkzeugmaschinen, Roboter- und Greifersysteme, eine umfangreiche Ausstattung zur Analyse von Stoff- und Energieströmen sowie eine große Bandbreite von Mess- und Prüfequipment zur Analyse von Fertigungsprozessen.

Forschungsschwerpunkte und Anknüpfung an die OHLF

Mit dem neu bezogenen zweiten Institutsstandort in der Open Hybrid LabFactory in Wolfsburg erschließt sich für das IWF durch die dort verfügbare Forschungsinfrastruktur und Partnerkonstellation die Möglichkeit, die zuvor genannten Forschungsschwerpunkte auf funktionsintegrierte, materialhybride Leichtbaukomponenten bis zum Realmaßstab zu erweitern. Weiterhin wird die lebenszyklusorientierte Analyse und Verbesserung von Bauteilen und Prozessen im Rahmen des Life Cycle Design & Engineering Labs verfolgt. Zur Fokussierung der Forschungsinhalte am Standort Wolfsburg wurde die Abteilung „Fertigung hybrider Bauteile“ gegründet.

Wissenschaftliche Zielsetzung der Forschungsarbeiten

Das Ziel der Forschungsaktivitäten des IWF in der Open Hybrid LabFactory besteht in der Entwicklung und Bereitstellung von großserienfähigen, ökonomisch und ökologisch effizienten Fertigungsprozessen für materialhybride Leichtbauanwendungen. Einen besonderen Schwerpunkt stellt  dabei die Kombination von metallisch und kunststoffseitig geprägten Fertigungstechnologien in einem integralen Fertigungsschritt nach dem Prinzip „Ein Takt – ein Bauteil“ dar. tubs_nff