Nachhaltige Materialien: Warum Oberflächen über die Zukunft von Recycling entscheiden
Ziel der JRG ist es Materialien und Oberflächen so zu gestalten, dass sie nicht nur funktional sind, sondern auch echte Kreislauffähigkeit ermöglichen. Gerade bei komplexen hybriden Materialien zeigt sich: Einzelne Lösungen reichen nicht aus – nur durch Zusammenarbeit entstehen ganzheitliche Ansätze.
Mitwirkende Speaker:innen: Dr. Thomas Neubert (Fraunhofer IST), Mareike Tilenda (Ostfalia Hochschule / Institut für Recycling), Felix Wanielik (TU Braunschweig; IWF)
Das Video zeigt, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit, moderne Forschung und Nachhaltigkeit an der Open Hybrid LabFactory zusammenkommen – für Lösungen, die Ressourcen schonen und Zukunft gestalten.


Laufzeit:
02/2024 – 01/2028
Förderung:
innerhalb des MWK-Programms „zukunft.niedersachsen“
Projektträger:
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Prof. Dr. Michael Thomas
Leitung Fraunhofer-Zentrum Circular Economy für Mobilität CCEM
Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
Smarte Oberflächen für flexible Produktgestaltung von Interieur-/Exterieur Konzepten zukünftiger Fahrzeuge
Was für Materialien und Oberflächen braucht die Mobilität von Morgen?
Forschungs-Motivation
Die Mobilitätsbranche befindet sich im Wandel und auch die Ansprüche an Materialien und Oberflächen wandeln sich. Stetige Weiterentwicklung von Nachhaltigkeitszielen und Kreislauffähigkeitsanforderungen schaffen neue Herausforderungen und Chancen für den Einsatz von biobasierten und rezyklierten Werkstoffen. Durch Technologiefortschritt und gesellschaftliches Umdenken in Richtung Autonomes Fahren und Shared Mobility muss das Nutzungsverhalten von Fahrzeugen komplett umgedacht werden und dementsprechend auch die Beschaffenheit und Funktionalisierung von Oberflächen.

Vorgehensweise
In der Joint Research Group: Nachhaltige Material- und Oberflächensysteme wird interdisziplinär an diesen Fragen geforscht. In einem Verbund aus Chemikern, Physikern, Materialingenieuren, Designern, Life-Cycle-Ingenieuren und Konstrukteuren werden neue Herangehensweisen getestet, rund um Rezyklatverarbeitung, Im Fokus stehen Konzepte und Fragestellungen, die sich um zukünftige Benutzung von Fahrzeugen drehen. Durch Nutzungsanalyse sollen Erkenntnisse zu optimiertem Materialgebrauch und Instandhaltung generiert werden. VR und AR Prozesse werden genutzt, um Benutzungsszenarien zu evaluieren und User-nahe Erfahrungen zu simulieren.

Ansätze und Nutzen (Projektziele)
Ziel ist es einen Fahrzeugdemonstrator aufzubauen, der aufzeigt, wie durch optimierte Recycle-Prozesse, Einsatz von biobasierten Werkstoffen und Oberflächenfunktionalisierung die nachhaltige Mobilität von Morgen aussieht.






